MFH-Direktankauf transparent erklärt

Mehrfamilienhaus direkt verkaufen – Festpreis statt Bietverfahren

Verbindliches Ankaufsangebot eines professionellen Bestandshalters – ohne ImmoScout-Inserat, ohne Mieter-Verunsicherung, ohne fünfstellige Maklerprovision. Wir benennen ehrlich, wann sich der Direktverkauf für Sie rechnet.

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So funktioniert der Verkauf

In 4 einfachen Schritten zum Verkauf Ihrer Immobilie

1

Kennzahlen-Anfrage ohne Exposé

Sie übermitteln uns Adresse, Baujahr, Anzahl Wohn- und Gewerbeeinheiten, aktuelle Jahresnettokaltmiete und – falls vorhanden – die letzte Nebenkostenabrechnung. Aufwendige Maklerunterlagen, Drohnenfotos oder ein professionelles Exposé sind beim Direktankauf ausdrücklich nicht erforderlich.

2

Bewertung in fünf bis zehn Tagen

Unser Investmentteam prüft die Mietstruktur, gleicht den Faktor mit aktuellen Vergleichsverkäufen des zuständigen Gutachterausschusses ab und bewertet GEG-Risiken. Eine kompakte Innenbesichtigung von Treppenhaus, Heizungszentrale und zwei Beispielwohnungen reicht – keine Besichtigungsserie über Wochen.

3

Verbindliches Festpreisangebot

Sie erhalten innerhalb von vierzehn bis einundzwanzig Tagen ab Erstkontakt ein schriftliches Ankaufsangebot mit nachvollziehbarer Faktor-Herleitung. Der genannte Preis ist Ihr Nettoerlös – ohne Maklercourtage, ohne Finanzierungsvorbehalt und ohne Nachverhandlung kurz vor dem Beurkundungstermin.

4

Notartermin in fünfunddreißig bis fünfzig Tagen

Bei Annahme des Angebots koordiniert unser Hausnotariat den Kaufvertrag, Mieterkautionen und die Lastenfreistellung. Vom Erstkontakt bis zur Kaufpreiszahlung vergehen typischerweise fünfunddreißig bis fünfzig Tage – inklusive Auflassungsvormerkung und Bankabwicklung.

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Warum direkt an uns verkaufen?

Kein Makler, kein Stress – Ihre Vorteile im Überblick

Tempo statt Hängepartie

Vier bis acht Wochen vom Erstkontakt bis zur Kaufpreiszahlung statt sechs bis zwölf Monaten Maklervermarktung mit ungewissem Ausgang. Bei Erbauseinandersetzung, Generationenwechsel im Bestand oder geplanter Reinvestition in andere Asset-Klassen ist dieser Zeithorizont häufig wichtiger als der theoretische letzte Prozentpunkt im Faktor.

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Mieter-Schonung ab Tag eins

Kein Inserat auf ImmoScout, kein Verkaufsschild an der Fassade, keine Massenbesichtigungen mit Schaulustigen aus der Nachbarschaft. Ihre Mieter erfahren erst nach der Beurkundung per höflichem Anschreiben vom Eigentümerwechsel – ein wesentlicher Schutz vor Sorge-Kündigungen, die gerade bei Mehrfamilienhäusern den Cashflow und damit den Verkaufspreis kosten.

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Fünfstellige Provisionsersparnis

Bei Verkaufspreisen zwischen 1,0 und 2,5 Mio. EUR liegt die Innenprovision je nach Marktstandard zwischen 35.000 und 180.000 EUR inklusive Mehrwertsteuer. Beim Direktankauf entfällt diese Position vollständig – der vereinbarte Kaufpreis fließt ohne Vermittler-Anteil an den Eigentümer.

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Eigenkapital statt Finanzierungsvorbehalt

Bestandshalter mit eigener Liquidität oder zugesagter Banklinie unterzeichnen ohne Finanzierungsklausel im Kaufvertrag. Das geplatzte Notartermin-Risiko klassischer Privatkäufer – Bank zieht zurück, Verhältnis Eigenkapital zu Beleihungswert kippt – existiert beim Direktankauf nicht.

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Auch Bestand mit Sanierungsstau

Asbestverdacht, Einrohrheizung der 60er, GEG-pflichtige Fassaden ohne Dämmung oder denkmalgeschützte Substanz schließen Eigennutzer und konservative Privatinvestoren aus. Sanierungs-Investoren in unserem Pool kalkulieren energetische Ertüchtigung, Dachausbau und Mietanpassung im Vorfeld ein – und kaufen Objekte, die im offenen Markt monatelang stehen würden.

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Verschwiegenheitspflicht ab Erstkontakt

Wir arbeiten unter NDA, halten Adresse und Eigentümername aus jeder Marktveröffentlichung heraus und liefern keine Daten an BulwienGesa, Empirica oder vergleichbare Marktbeobachter. Stille Portfoliobereinigung, Scheidungsverkäufe oder unternehmerische Restrukturierung lassen sich so abwickeln, ohne dass das Umfeld davon erfährt.

Warum nicht über einen Makler verkaufen?

Der direkte Weg ist oft der bessere

Makler vs. Direktankauf

  • Direkter Festpreis vom Bestandshalter – kalkuliert, dafür schriftlich, verbindlich und in vier bis acht Wochen am Konto (statt: Bietverfahren über Investmentmakler – theoretisch höchster Preis, aber sechs bis zwölf Monate Prozessdauer und unsicherer Ausgang)
  • Null Provision, kein Tippgeber-Honorar, keine Inseratsgebühren – die Ersparnis verbleibt beim Verkäufer (statt: Innenprovision von 3,57 bis 7,14 Prozent inkl. MwSt., bei 1,5 Mio. EUR rund 50.000 bis 100.000 EUR)
  • Strikt vertraulich, kein Inserat, Mieter erfahren erst nach Beurkundung per Anschreiben (statt: Vermarktung über ImmoScout, Verkaufsschild und Roadshow erzeugt Mieter-Unruhe und Kündigungsrisiko)
  • Eigenkapital-Bestandshalter mit verbindlichem Bankcommitment – kein Rücktrittsrecht aus Finanzierungsgründen (statt: Privatinvestoren mit Finanzierungsvorbehalt – Bankablehnung kippt den Deal nach Wochen)
  • Direkter Bilateral-Deal ohne Zwischeninstanz – ein Käufer, ein Notartermin, ein Festpreis (statt: Off-Market-Vermittlung über Investmentmakler dauert länger und kostet trotzdem Honorar – mittlerer Weg ohne klare Vorteile)
Immobilie verkaufen ohne Makler

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Was unsere Kunden sagen

Echte Erfahrungen – verifizierte Google Bewertungen

Google Bewertungen
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Joachim Steinert in der letzten Woche

Die beiden haben mir extrem schnell weitergeholfen, vielen Dank!

Leonie Fendel vor einer Woche

Sehr schnelle und kompetente Beratung, vielen Dank!

Boy George vor 2 Wochen

Tolle Kommunikation, gute Beratung

Häufig gestellte Fragen

Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Immobilienverkauf

Was bedeutet Mehrfamilienhaus direkt verkaufen genau – und wie grenzt es sich von Off-Market-Vermittlung ab?
Direktverkauf bezeichnet den unmittelbaren Verkauf an einen einzelnen professionellen Bestandshalter ohne Vermittler. Der Käufer ist die Investmentgesellschaft selbst, nicht ein Maklerhaus, das im Auftrag dritter Investoren akquiriert. Off-Market-Vermittlung ist demgegenüber ein Mittelweg: Der Investmentmakler sucht innerhalb seines Netzwerks ohne öffentliches Inserat – aber mit voller Provision von 3,57 bis 7,14 Prozent inkl. MwSt. und mehrmonatiger Prozessdauer, weil mehrere Investoren parallel angesprochen werden. Eigenvermarktung wiederum ist der Privatverkauf durch den Eigentümer selbst, üblicherweise über ImmoScout oder Branchenkontakte – ohne Maklercourtage, aber mit dem vollen Aufwand für Inserat, Datenraum, Besichtigungen und Verhandlung. Beim Direktankauf entfallen alle drei Reibungspunkte: ein Käufer, ein Festpreis, kein Vermittler.
Welcher Preisabschlag ist beim MFH-Direktverkauf realistisch?
Eine pauschale Zahl gibt es nicht, die Spannweite ist erheblich. Bei marktgängigen Beständen in B-Lagen oder im Ruhrgebiet liegt der Direktankaufspreis erfahrungsgemäß bis zu fünf Prozent unter dem theoretisch erreichbaren Spitzenpreis eines aufwendig moderierten Bietverfahrens – häufig sogar marktnah, weil dort der Bestandshalter-Wettbewerb dünn ist. In A-Lagen voll vermieteter Top-7-Städte mit GEG-konformer Substanz und ohne Zeitdruck können Bietverfahren fünf bis fünfzehn Prozent über dem Direktangebot landen, da Family Offices und Versorgungswerke um knappes Produkt konkurrieren. Diese Differenz ist real, aber sie kostet sechs bis zwölf Monate Zeit, fünfstellige Provision und das Risiko geplatzter Finanzierungen. Die Abwägung müssen Sie für Ihre konkrete Lage treffen – wir benennen die Größenordnung transparent in unserem Angebot.
Wer kauft beim MFH-Direktverkauf konkret? Welche Investorenprofile stehen dahinter?
Die Käuferseite besteht aus vier typischen Profilen. Erstens regionale Bestandshalter, oft inhabergeführte Wohnungsgesellschaften mit fünfzig bis fünfhundert Einheiten Bestand, die das Portfolio sukzessive erweitern – sie zahlen marktgerecht, verhandeln pragmatisch und halten zehn bis dreißig Jahre. Zweitens Family Offices, die Immobilien als langfristige Vermögenssäule neben Aktien und Anleihen nutzen, häufig mit niedrigem Fremdkapitalanteil und Werterhalt-Fokus. Drittens Asset-Manager, die für institutionelle Mandanten – Versicherungen, Versorgungswerke, Spezialfonds – akquirieren und mit klar definierten Faktor-Bändern arbeiten. Viertens Sanierungs-Investoren, spezialisiert auf Bestand mit Modernisierungsbedarf: Sie kalkulieren energetische Ertüchtigung, Dachausbau, Mietanpassung im Vorfeld ein und kaufen Objekte, die für Family Offices oder Eigennutzer ausscheiden. Welches Profil der Käufer Ihres Hauses wird, entscheidet sich an Lage, Mietstruktur und Sanierungsstand.
Wann ist der Direktverkauf die falsche Wahl beim Mehrfamilienhaus?
Drei Konstellationen sprechen klar gegen den Direktverkauf. Erstens ein voll vermietetes MFH in A-Lage einer Top-7-Stadt mit GEG-konformer Substanz, mietspiegelnaher Bestandsmiete und ohne Zeitdruck – hier bringt ein professionell moderiertes Bietverfahren fünf bis fünfzehn Prozent mehr, weil Family Offices und Versorgungswerke um knappes Produkt konkurrieren. Zweitens Großportfolios ab rund fünfzehn Einzelobjekten oder Volumina über fünfzehn Mio. EUR – dort lohnt sich die Strukturierung als Share-Deal mit institutionellem Bieterprozess. Drittens wenn Sie aus persönlichen Gründen den letzten möglichen Euro brauchen, etwa zur Tilgung anderer Verbindlichkeiten oder als Altersvorsorge mit knapper Kalkulation – dann sollten Sie die Vermarktungszeit akzeptieren. Der Direktverkauf entfaltet seine Stärken in den umgekehrten Fällen: B-Lage, Sanierungsbedarf, Mieter-Schutz, Erbauseinandersetzung, Diskretionswunsch.
Wie schnell läuft ein MFH-Direktverkauf konkret von der Anfrage bis zum Geldeingang?
Vom Erstkontakt bis zur Wertindikation vergehen fünf bis zehn Werktage – sofern Sie die Mietstruktur als Liste übermitteln, geht es schneller. Vom Erstkontakt bis zum verbindlichen schriftlichen Festpreisangebot liegen vierzehn bis einundzwanzig Tage, inklusive einer Vor-Ort-Begehung mit dem regionalen Asset-Manager. Vom unterzeichneten Kaufvertrag bis zur Kaufpreiszahlung folgen weitere zwei bis vier Wochen für Auflassungsvormerkung, Lastenfreistellung bestehender Grundschulden und Bankabwicklung. Insgesamt landen Sie bei fünfunddreißig bis fünfzig Tagen vom Erstkontakt bis zum Geld auf dem Konto. Bei Erbengemeinschaften, eingetragenen Reallasten oder Bestandsmietern mit Vorkaufsrecht kann sich der Zeitraum auf acht bis zehn Wochen verlängern – wir geben zu Beginn eine realistische Einschätzung.

Dann können Sie jetzt direkt die Anfrage starten – wir melden uns mit einer realistischen Ersteinschätzung zurück.

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Mehrfamilienhaus direkt verkaufen – warum der Festpreis-Weg funktioniert

Direktverkauf beim Mehrfamilienhaus bedeutet, dass Sie kein Bietverfahren über einen Investmentmakler aufsetzen, sondern einem einzelnen professionellen Bestandshalter ein Objekt zum Festpreis verkaufen. Auf den ersten Blick klingt das wie ein Verzicht auf den letzten Prozentpunkt im Faktor. In der Praxis ist die Rechnung differenzierter: Der Wegfall der Maklerprovision spart bei MFH-typischen Verkaufspreisen von 1,0 bis 2,5 Mio. EUR zwischen 35.000 und 180.000 EUR. Die Mieter-Schonung ohne öffentliches Inserat verhindert Sorge-Kündigungen, die den Cashflow und damit den Verkaufspreis drücken. Die Abwicklungssicherheit eines Eigenkapital-Investors ohne Finanzierungsvorbehalt eliminiert das Risiko geplatzter Notartermine. Wir beschreiben auf dieser Seite ehrlich, wann sich der Direktverkauf rechnet – und in welchen drei Konstellationen Sie besser zum Bietverfahren greifen.

Was Direktverkauf beim MFH konkret bedeutet – Abgrenzung zu Investmentmakler, Off-Market und Eigenvermarktung

Beim Mehrfamilienhaus existieren vier Verkaufswege, die in der Praxis häufig durcheinandergeworfen werden. Der Investmentmakler-Verkauf ist die institutionelle Standardvariante: Ein spezialisiertes Maklerhaus bereitet Datenraum und Investment-Memorandum auf, spricht zwanzig bis sechzig vorqualifizierte Investoren an und moderiert ein Bietverfahren mit Fristsetzung – Ziel ist der maximale Marktpreis durch Wettbewerb, der Preis dafür sind 3,57 bis 7,14 Prozent Innenprovision und sechs bis zwölf Monate Prozessdauer. Die Off-Market-Vermittlung ist eine abgeschwächte Variante: derselbe Maklerprozess ohne öffentliche Plattform, vorbehalten ausgewählten Bestandshaltern aus dem Netzwerk – Provision unverändert, Diskretion erhöht, Wettbewerb reduziert. Die Eigenvermarktung ist der Privatverkauf des Eigentümers selbst, üblicherweise über ImmoScout-Premium oder das eigene Branchen-Netzwerk – ohne Provision, aber mit vollem Aufwand für Datenraum, Verhandlung und juristische Begleitung. Der Direktverkauf unterscheidet sich von allen drei Varianten durch das Fehlen jedes Vermittlers und jeder Vermarktungsphase: Ein einzelner Bestandshalter prüft, kalkuliert und gibt ein verbindliches Festpreisangebot ab. Beide Seiten gehen zum Notar oder eben nicht.

Drei harte Vorteile des MFH-Direktverkaufs – Tempo, Mieter-Schonung, fünfstellige Ersparnis

Der erste handfeste Vorteil ist Geschwindigkeit. Der Direktverkauf läuft in vier bis acht Wochen vom Erstkontakt bis zur Kaufpreiszahlung – Bewertung in fünf bis zehn Tagen, Festpreisangebot in vierzehn bis einundzwanzig Tagen, Notartermin in fünfunddreißig bis fünfzig Tagen. Ein Investmentmakler-Bietverfahren benötigt für dieselbe Strecke sechs bis zwölf Monate, weil Datenraum, Investoren-Roadshow, Bietfrist und parallele Verhandlungen Zeit kosten. Der zweite Vorteil ist Mieter-Schonung: Kein ImmoScout-Inserat, keine Massenbesichtigung, kein Verkaufsschild an der Fassade. Ihre Mieter erfahren erst nach der notariellen Beurkundung per höflichem Anschreiben vom Eigentümerwechsel. Das verhindert Sorge-Kündigungen, die bei monatelanger offener Vermarktung regelmäßig auftreten – jeder Mietausfall reduziert die Jahresnettokaltmiete und damit faktorbedingt den Verkaufspreis. Der dritte Vorteil ist Provisionsersparnis: Bei MFH-Verkaufspreisen zwischen 1,0 und 2,5 Mio. EUR liegt die Innenprovision je nach Marktstandard zwischen 35.000 und 180.000 EUR inklusive Mehrwertsteuer. Diese Position entfällt beim Direktankauf vollständig und kompensiert nicht selten den theoretischen Bietverfahren-Aufschlag.

Wann der Direktverkauf NICHT die richtige Wahl ist – die ehrliche Negativabgrenzung

Wir sehen unsere Aufgabe nicht darin, jedem Eigentümer den Direktankauf zu empfehlen. Es gibt eine konkrete Konstellation, in der ein professionell moderiertes Bietverfahren wirtschaftlich klar überlegen ist: Voll vermietetes Mehrfamilienhaus in A-Lage einer Top-7-Stadt – also München, Hamburg, Frankfurt, Düsseldorf oder Stuttgart – mit GEG-konformer Substanz, mietspiegelnaher Bestandsmiete, einem Energieausweis der Klasse A oder B und ohne jeden Zeitdruck auf Verkäuferseite. In dieser Lage konkurrieren Family Offices, Versorgungswerke und Spezialfonds um knappes Produkt, ein Bietverfahren bringt regelmäßig fünf bis fünfzehn Prozent über dem Direktangebot. Bei einem theoretischen Maximalpreis von 3,0 Mio. EUR sind das 150.000 bis 450.000 EUR – auch nach Abzug von 100.000 EUR Provision und sechs bis zwölf Monaten Doppelbelastung lohnt sich der Aufwand. Wer in dieser Konstellation steht, sollte ehrlich rechnen und das Bietverfahren wählen. Der Direktverkauf entfaltet seine Stärken in den umgekehrten Fällen: B-Lage oder Ruhrgebiet, Sanierungsbedarf, Erbauseinandersetzung mit mehreren Stimmen, Scheidungsverkauf, GEG-Risiko, Mieter-Schutz oder schlicht der Wunsch nach Diskretion und Planbarkeit.

Wer kauft beim MFH-Direktverkauf – die vier Investorenprofile im Detail

Hinter dem Direktankauf stehen in der Praxis vier Investorengruppen mit klar unterscheidbaren Strategien. Regionale Bestandshalter sind häufig inhabergeführte Wohnungsgesellschaften mit fünfzig bis fünfhundert Einheiten im Bestand. Sie erweitern das Portfolio sukzessive, kennen den lokalen Mietspiegel besser als jeder externe Bewerter und finanzieren häufig mit zwanzig bis vierzig Prozent Eigenkapital. Ihr Suchprofil ist klar: vermietbare Substanz mit solider Brutto-Mietrendite, Nachverdichtungspotenzial und keinem GEG-Sanierungsstau über fünfhundert EUR pro qm. Family Offices verwalten das Vermögen einzelner wohlhabender Familien und nutzen Wohnimmobilien zur Diversifikation neben Aktien, Anleihen und unternehmerischen Beteiligungen. Sie zahlen für A-Lagen häufig höhere Faktoren als reine Renditeinvestoren, weil sie Werterhalt über zwanzig bis fünfzig Jahre priorisieren. Asset-Manager akquirieren für institutionelle Mandanten wie Versicherungen, Versorgungswerke und Spezialfonds – ihre Faktor-Bänder sind eng definiert und folgen den Vorgaben des Anlageausschusses, dafür ist die Abwicklung hochprofessionell. Sanierungs-Investoren schließlich sind spezialisiert auf Bestand mit Modernisierungsstau: Asbest, Einrohrheizung, ungedämmte Fassaden, Dachausbau-Reserven. Sie kalkulieren energetische Ertüchtigung, Mietanpassung und Wiederveräußerung im Voraus ein und kaufen Objekte, die Family Offices und Asset-Manager scheuen.

Direktverkauf-Ablauf konkret – Anfrage, Bewertung, Festpreis, Notartermin in fünfunddreißig bis fünfzig Tagen

Der Ablauf ist bewusst standardisiert und transparent. Tag eins bis drei: Sie übermitteln die Eckdaten – Adresse, Baujahr, Wohn- und Gewerbeeinheiten, aktuelle Jahresnettokaltmiete, Leerstandsquote, sofern vorhanden Energieausweis und Mieterliste. Tag vier bis zehn: Bewertung durch unser Investmentteam mit aktuellen Vergleichsverkäufen aus den Daten des zuständigen Gutachterausschusses, Bodenrichtwert, Liegenschaftszinssatz-Annahme und einer kompakten Innenbesichtigung von Treppenhaus, Heizungszentrale und zwei Beispielwohnungen. Tag elf bis einundzwanzig: Schriftliches Festpreisangebot mit nachvollziehbarer Faktor-Herleitung, das Sie in Ruhe mit Steuerberater oder unabhängigem Sachverständigen abgleichen können. Tag zweiundzwanzig bis fünfunddreißig: Bei Annahme bereitet unser Hausnotariat den Kaufvertrag mit Mieterkautionen-Übergang, Auflassungsvormerkung und Lastenfreistellungsklausel vor. Tag fünfunddreißig bis fünfzig: Notartermin und Kaufpreiszahlung nach Eingang der Auflassungsvormerkung im Grundbuch und Lastenfreistellung bestehender Grundschulden. Bei Erbengemeinschaften, Vorkaufsrechten oder eingetragenen Reallasten kann sich der Zeitraum auf sechzig bis siebzig Tage verlängern – wir geben zu Beginn eine realistische Einschätzung.

Direktverkauf-Anfrage stellen – kostenfrei, vertraulich, in 72 Stunden mit erster Indikation

Der Einstieg ist niederschwellig: Sie senden uns Adresse, Baujahr, Anzahl Wohn- und Gewerbeeinheiten, aktuelle Jahresnettokaltmiete und sofern vorhanden den Energieausweis per E-Mail an [email protected] oder über das Kontaktformular. Innerhalb von 72 Stunden erhalten Sie eine erste Faktor-Indikation auf Basis vergleichbarer Verkaufsfälle in Ihrem Stadtteil, inklusive Multiplikator-Range und Marktkommentar zur aktuellen Bestandshalter-Nachfrage. Bis zum schriftlichen verbindlichen Festpreisangebot entstehen weder Kosten noch Verpflichtungen – Sie können das Angebot in Ruhe prüfen, mit Steuerberater, Erbengemeinschaft oder unabhängigem Sachverständigen besprechen und sich für oder gegen den Direktverkauf entscheiden. Wir empfehlen ausdrücklich, vor jeder Verkaufsentscheidung in dieser Größenordnung mindestens zwei belastbare Bewertungen einzuholen – nur ein begründeter Vergleich gibt Ihnen die Sicherheit, die ein MFH-Verkauf mit sechs- oder siebenstelligem Volumen verlangt. Vertraulichkeit, Eigenkapital-Sicherheit und Faktor-Transparenz sind die drei Grundpfeiler unseres Modells. Sprechen Sie uns an, wenn Sie eine sachliche Einschätzung wünschen, ohne sich zu binden. Ihr Ansprechpartner: Hendrik Poddig, P1 Immo, [email protected].

Mehrfamilienhaus direkt verkaufen – Festpreis statt Bietverfahren

Direktankauf auch in: Mehrfamilienhaus schnell verkaufen